Kreisoberliga: Spielbericht Runde 3

SF Windheim – SG Sonneberg II 3,5 : 4,5

VfB Einberg – SC Steinwiesen 3,0:5,0

SF Windheim - SG Sonneberg II 3,5 - 4,5

Immerhin schon zu siebt nahmen die Windheimer den Kampf gegen einen ausgeglichenen Gegner auf. Den Rückstand durch die kampflose Niederlage egalisierte Markus Bergmann, der Heinz Schmidt mit aktivem Spiel und einer Bauerngabel eine Figur abnahm. Durch die Niederlage von Robin Büttner, dem man die mangelnde Praxis anmerkte, erzielte John Herrmann die erneute Führung der Gäste. Während das Remis von Martin Trebes gegen Günter Fleischmann noch günstig für Windheim angesehen wurde, erhoffte man sich aus den Partien Michael Richter gegen Manfred Ross und Matthias Lieb gegen Michael Cronn ein wenig mehr. Doch auch diese Matches endeten schließlich in einer Punkteteilung, da beide Male die Hausherren mit ihren Angriffsbemühungen keinen Erfolg hatten. Oliver Christof vergab ein entscheidendes Tempo und vermochte dadurch nicht die Festung von Roland Wolf zu erstürmen, so dass das Unentschieden die logische Folge war. Jürgen Metzler verteidigte sich umsichtig und ließ für André Vetter keinen Gewinn zu. So endete der Wettkampf mit einer knappen Niederlage für die Einheimischen, obwohl man eine ansprechende Truppe an die Bretter bekam. Vielleicht kann man auf diesem Wettkampf aufbauen und die weiteren Spiele nach einer kurzen Winterpause positiver gestalten. [Markus Bergmann]

VfB Einberg – SC Steinwiesen 3 – 5

Ausgerechnet nach langer Pause durfte Aushelfer Hans Porzel die längste Partie des Tages gegen das junge Talent Leon Thauer spielen und nach vergebenem Ausnutzen seines Mehrbauern noch glücklich über das Unentschieden sein. Von Belang war dieser Ausgang allerdings nicht, weil Willi Kuhnlein’s Gegner Waldemar Krug sich im Quadrat des Bauern verschaute, deshalb nach selbst angebotenem Turmtausch seinen Freibauern und die Partie verlor und der Mannschaftserfolg für die Gäste aus dem Rodachtal damit feststand. Den Grundstein dafür legten zuerst Guido Freyer, nach großem Abtausch im Mittelspiel mit weit vorgerücktem Freibauern gegen Adolf Gubesch und Jürgen Bayerkuhnlein, der die Rochadestellung von Dietmar Mahr durcheinanderwirbelte und zu guter Letzt auch noch die Dame fesselte. Anbetracht dieses Vorsprungs lehnte nach eigenem Qualitätsopfer Christian Schmidt ein Remisangebot von Werner Sperlich trotz unklarer taktischer Möglichkeiten ab und verlor im weiteren Verlauf noch Material. Hans Müller-Gei und Ingolf Bonk loteten bei gleichen Möglichkeiten ihre Position nicht aus und einigten sich Ausgangs des Mittelspiels auf Unentschieden. Festgefahrene Bauernketten in den Partien von Kathrin Gremer gegen Alexander Schäfer und Ralf Michl versus Anton Zeik, wobei Ralfs Mehrbauer erfolgreich blockiert wurde, weil in beengter Position keiner seiner beiden Springer das notwendige Feld erreichen konnte, um diesen voran treiben und die Stellung zu öffnen und den Qualitätsvorteil auszuspielen. [Guido Freyer]